Love, Death & Shadows · Auf dem Bild: Benedikt Kauff, Christian Bauch
Foto: Sebastian Hoppe
Es waren die Romantiker, die Shakespeares Sonette aus ihrem Schattendasein herausholten und als literarische Meisterwerke feierten. Seitdem sind sie immer wieder neu befragt und interpretiert worden: An wen sind sie adressiert, wer war der junge Geliebte, wer die Dark Lady? Unabhängig davon fasziniert diese Dichtung durch ihre sinnliche Kraft. Die Fragen nach Begehren und Vergänglichkeit werden immer wieder variiert. Die Erfahrungen von Machtkämpfen, Epidemien und dem aufkommenden Kapitalismus gehen in die Sonette ein und markieren den gesellschaftlichen Hintergrund.
Vierzig Jahre nach Wolfgang Engels legendärer Inszenierung am Staatsschauspiel Dresden widmet sich Regisseur Christian Friedel erstmals wieder mit LOVE, DEATH & SHADOWS den Sonetten Shakespeares und interpretiert sie in einer genreübergreifenden Inszenierung. Gemeinsam mit dem Spielensemble des Staatsschauspiels Dresden und den Musikern von Woods of Birnam agieren Tänzer*innen des Semperoper Balletts und der Palucca Hochschule für Tanz Dresden sowie Kinder des Heinrich-Schütz-Konservatoriums Dresden.
In der Inszenierung kommen mehrmals Stroboskopeffekte zum Einsatz: ungefähr einer Stunde nach Beginn für circa 10 Minuten und ungefähr 30 Minuten nach der Pause für 2 Minuten sowie nach 33 Minuten für 15 Sekunden.
Zudem ist in einer Szene mit hoher Lautstärke zu rechnen. Für nähere Informationen wenden sie sich bitte an unser Vorderhauspersonal.
BESETZUNG
Marie Albrecht, Jurik Böttcher, Gina Calinoiu, Jakob Fließ, Arne Fourmont, Chiara Freudenberg, Henriette Hölzel, Christine Hoppe, Benedikt Kauff, Nihan Kirmanoğlu, Hannelore Koch, Lisa Göhler-Kullock, Paul Kutzner, Philipp Lux, Ahmad Mesgarha, Matthias Reichwald, Joshua Roth, Sophie Rushton, Paul Sodann, Nadja Stübiger, Josephine Tancke


